header
HomeimpressumKontaktAGB
button1
Die Schuldenfallen
Schulden nicht mit heiraten
Schulden nicht erben
Bürgschaften loswerden
Vergleich macht reich 1
Tolle Spartipps
button2
Gute und schlechte Schulden
Die Bestandsaufnahme
Einkommen erhöhen
Ihre Einsparpotenziale
Neu verhandeln
button3
Was braucht man?
Die 6-Stufen-Taktik
Die Schwächen des Systems
Klagen sabotieren
Wirtschaftliche Immunität
button4
Der Privatkonkurs
Wie fange ich an?
Wie geht es weiter?
Die Wohlverhaltensperiode
Die Restschuldbefreiung
Weitere Tipps und Tricks
button5
Die vorteilhafte Rechtslage
Entschuldung via Frankreich
Entschuldung via Österreich
Entschuldung via Großbritannien
Vorsicht unseriöse Dienstleister
Entschuldung in 3 Monaten
button6
Vergleich macht reicht 2
Der unwiderstehliche Köder
Tipps und Tricks
Weitere Vorteile
button7
80% behalten statt 80% abführen
Weitere Tipps
button8
Mahnbescheid umgehen
Vollstreckungsbescheid umgehen
EV vermeiden
EV beschleunigen
Umgang mit Gerichtsvollzieher
Tricks der Inkassofirmen
Tricks der Gläubiger
button9
Pfändungsfreigrenzen erhöhen
Gehalt pfändungssicher machen
Konto pfändungssicher machen
Auto pfändungssicher machen
Pfändungsschutz für Selbstständige
Pfändungsschutz für Hinterbliebene
button10
Schreiben an Gläubiger
Gläubiger- und Forderungs-Verzeichnis
Haushaltsliste
Personalliste
Musterbrief gegen weitere EV
Antrag auf Pfändungsschutz
Beschwerdebriefe Kontoablehnung
Abtretungsvertrag
Abwendung Energiesperre
Antrag Steuerstundung
Antrag Steuererlass
button11
Wann Forderungen verjähren
Wichtige Adressen
Sonstige Tricks und Tipps

Der fast unwiderstehliche Köder

So können Sie mit etwas Geschick und Glück einen vorteilhaften Vergleich erzwingen:

Was ist der Unterschied zwischen einem Gläubiger und einem Hund? Da ist kein Unterschied, denn wenn man dem Hund eine Wurst hinhält, schnappt er zu. Ebenso wenig kann ein Gläubiger kaum widerstehen, wenn Sie im Geld vor die Nase halten. Und das machen Sie so:

Sie schreiben einen Brief (per Einschreiben!), worin Sie Ihre finanzielle Schieflage dramatisch darstellen. Es muss klar sein, dass eine Besserung nicht realistisch ist – und am besten untermauern Sie das noch mit ein, zwei Belegen. Um wenigstens diese auch für Sie leidige Sache vom Hals zu haben, bieten Sie ihm einen Vergleich an. Es ist zwar nur ein Bruchteil der ursprünglichen Forderung, aber Sie hoffen auf sein Verständnis. Zum Zeichen Ihrer Ernsthaftigkeit legen Sie auch gleich einen Scheck über diese Summe bei. Sie weisen darauf hin, dass mit Einlösung desselben der Vergleich angenommen ist. Falls nicht, bitten Sie um Rückgabe.

Wenn Sie gut waren, glaubt der Gläubiger nun, dass Ihr Finanzschiff nicht nur schwere Schlagseite hat, sondern wohl demnächst im Strudel der Schulden untergehen wird. Da wäre es wohl besser, er nimmt den Scheck, denn man weiß ja nicht, ob später überhaupt noch was zu holen ist. Und damit ist der Fall erledigt. Der Coup funktioniert am besten, wenn der Gläubiger in der Vergangenheit äußerste Probleme hatte, von Ihnen auch nur ein paar Cent zu bekommen.

Wenn Sie keine größere Einmalsumme zur Verfügung haben, geht die Masche auch, um eine neue Ratenzahlungsvereinbarung mit gleichzeitigem Forderungs-Teilverzicht zu erwirken. Die Ratendauer sollte nicht länger als 48 Monate betragen; während dieser Zeit sollen keine neuen Zinsen und Kosten anfallen. Wird der beigefügte Scheck über die erste Rate eingelöst, gilt das als Einverständnis. So sehen es auch die Gerichte.

TIPP:
Merken Sie sich, dass der Köder-Trick umso sicherer funktioniert, je schlechter Ihr Ruf als Schuldner ist! Denn dann steht ja für den Gläubiger zu befürchten, dass bei Ihnen überhaupt nichts zu holen ist. Wie dankbar wird er da diese womöglich letzte Chance ergreifen.

TIPP:
Sie fragen: „Was ist, wenn der Gläubiger nicht darauf eingeht?“ Dann probieren Sie es nach einiger Zeit wieder. Spätestens beim dritten, vierten Mal gibt er nach.

Jeden Tag Reicher

Footer