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Die Bestandsaufnahme

Voraussetzung für die Bestandsaufnahme ist, sich einzugestehen, dass man ein finanzielles Problem hat. Dazu gehört, dass man unangenehme Post (Rechnungen, Mahnungen, Mahnbescheide) liest und bearbeitet, statt sie ungeöffnet wegzulegen oder zu entsorgen.

Dazu gehört weiter, dass man über das Problem redet – mit dem Partner, mit der Familie (auch mit den Kindern, damit alle an der Lösung mitwirken!), mit Fachleuten und natürlich mit den Gläubigern. Vor allem die Einbindung aller Familienmitglieder ist entscheidend für den Erfolg. Man kann ein Boot nicht in die richtige Richtung steuern, wenn welche entgegengesetzt rudern. Lassen Sie sich überraschen, wie solidarisch Kinder sein können, wenn man sie über die Finanzlage aufklärt!

Und schließlich gehört dazu die Analyse der Ursache. Nicht Schuldzuweisungen, Selbstmitleid oder Verdrängen helfen weiter, sondern allein sachliche Diagnose. Nur wenn diese vorliegt, können Sie Erfolg versprechend handeln.

Sie können es schaffen, wieder mehr Geld zu haben, als Sie benötigen. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie eine absolut ehrliche Bestandsaufnahme bezüglich Haben und Soll, Einnahmen und Ausgaben vornehmen. Sie müssen wissen, wie Ihr Finanzstatus ist.

Haben Sie diese Selbstinventur gemacht, wissen Sie, wo die Probleme liegen und können Lösungen in Angriff nehmen. Und Ihre Schulden werden leichter, schneller, zuverlässiger und nachhaltiger abgebaut. Wahrscheinlich werden Sie nie mehr welche in diesem Maße anhäufen.

Ihr Kassensturz
Nun wird’s ernst. Sie müssen sich unbedingt einen genauen Überblick verschaffen über Ihre Einnahmen und über Ihre Ausgaben. Dabei müssen Sie so penibel wie möglich vorgehen und absolut ehrlich zu sich selber sein. Sich (weiterhin) selbst etwas vormachen, bringt absolut nichts.

Welche regelmäßigen Einnahmen haben Sie?
Arbeitseinkommen – Nebenjob – Renten/Pension – Arbeitslosengeld – Sozialhilfe – Unterhalt – Kindergeld – Erziehungsgeld – Wohngeld – Mieteinnahmen – Zinseinkünfte – Sonstiges…

Welche regelmäßigen Ausgaben haben Sie?
Miete – Nebenkosten – Unterhalt – Telefon/Handy – Kfz-Kosten – Versicherungen – Ratenkredite – Kontogebühren/Dispokreditzinsen – GEZ – Abos – Mitgliedsbeiträge – Sparvertrag – Sonstiges…

Überspringen Sie diese etwas unbequeme Arbeit nicht. Sie ist ungemein wichtig. Ist die Einnahmen-Ausgaben-Liste (hier ein Muster) erst einmal vollständig fertig, ersehen Sie oft schon so manchen Ansatzpunkt zur Verbesserung.  

Es ist lukrativer, eine Stunde über Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten!

So leid es mir tut, aber um eines werden Sie für eine Weile nicht herumkommen: Das gute alte Haushaltsbuch muss geführt werden. Oder Sie wenden den Trick an, der im Kapitel „Der Trick, wie Ihr Geld immer reicht“ beschrieben ist!


Was mir noch aufgefallen ist:
Es ist ganz erstaunlich, dass alle Menschen, die mit Geld umgehen können oder gar erfolgreich in finanziellen Dingen sind, Geld im wahrsten Sinne des Wortes gut behandeln.

  • Sie behandeln es sorgsam, knüllen es beispielsweise nicht in die Hosentasche.
  • Sie verachten Geld nicht. Sie geben ihm keine abfälligen Namen.
  • Sie sind sparsam, aber nicht geizig, großzügig, aber nicht freigebig.
  • Sie schämen sich nicht, selbst wenn es viel Geld ist, das sie verdienen.
  • Sie werden nicht vom Geld beherrscht, sondern beherrschen das Geld.
  • Sie arbeiten nicht für Geld, sondern lassen Geld für sich arbeiten.

Empfehlenswerte Lektüre über den meisterhaften Umgang mit Geld und 26 praktischen Übungen:
„Das Geldgeheimnis“ von Kurt Tepperwein, ca. 10 Euro.


Jeden Tag Reicher


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