header
HomeimpressumKontaktAGB
button1
Die Schuldenfallen
Schulden nicht mit heiraten
Schulden nicht erben
Bürgschaften loswerden
Vergleich macht reich 1
Tolle Spartipps
button2
Gute und schlechte Schulden
Die Bestandsaufnahme
Einkommen erhöhen
Ihre Einsparpotenziale
Neu verhandeln
button3
Was braucht man?
Die 6-Stufen-Taktik
Die Schwächen des Systems
Klagen sabotieren
Wirtschaftliche Immunität
button4
Der Privatkonkurs
Wie fange ich an?
Wie geht es weiter?
Die Wohlverhaltensperiode
Die Restschuldbefreiung
Weitere Tipps und Tricks
button5
Die vorteilhafte Rechtslage
Entschuldung via Frankreich
Entschuldung via Österreich
Entschuldung via Großbritannien
Vorsicht unseriöse Dienstleister
Entschuldung in 3 Monaten
button6
Vergleich macht reicht 2
Der unwiderstehliche Köder
Tipps und Tricks
Weitere Vorteile
button7
80% behalten statt 80% abführen
Weitere Tipps
button8
Mahnbescheid umgehen
Vollstreckungsbescheid umgehen
EV vermeiden
EV beschleunigen
Umgang mit Gerichtsvollzieher
Tricks der Inkassofirmen
Tricks der Gläubiger
button9
Pfändungsfreigrenzen erhöhen
Gehalt pfändungssicher machen
Konto pfändungssicher machen
Auto pfändungssicher machen
Pfändungsschutz für Selbstständige
Pfändungsschutz für Hinterbliebene
button10
Schreiben an Gläubiger
Gläubiger- und Forderungs-Verzeichnis
Haushaltsliste
Personalliste
Musterbrief gegen weitere EV
Antrag auf Pfändungsschutz
Beschwerdebriefe Kontoablehnung
Abtretungsvertrag
Abwendung Energiesperre
Antrag Steuerstundung
Antrag Steuererlass
button11
Wann Forderungen verjähren
Wichtige Adressen
Sonstige Tricks und Tipps

Entschuldung via Frankreich

Für die Restschuldbefreiung in Frankreich bietet sich für Deutsche Elsass-Lothringen an, ja sie ist aufgrund der Gesetzeslage sogar nur dort möglich. In den letzten 10 Jahren haben auffällig viele deutsche Schuldner diese Region gewählt – und dabei oft nur Scheinwohnsitze vorgetäuscht.

Dies hat mittlerweile zur Folge, dass die französischen Richter und Staatsanwälte, die in jedem Insolvenzverfahren ein Wörtchen mit zu reden haben (Erklärung folgt), die gemachten Angaben sehr genau prüfen.

In den französischen Grenzdepartements des Elsass (Haut-Rhin und Bas-Rhin), vor allem aber in Straßburg können Sie geeignete zweisprachige Anwälte finden, siehe Telefonbuch, Anwaltskammer und die deutschsprachige Zeitung „Neueste Nachrichten aus dem Elsass“. Laut Report „Eins, zwei, drei - schuldenfrei“ von Altmeister Dr. Gerhard Kurtz ist insbesondere die deutsch-französische Kanzlei „avira“ zu nennen, die Büros auf beiden Seiten des Rheins hat, in Straßburg und in Kehl:

www.avira.info, www.avira.pro
75 avenue des Vosges
F-67000 Strasbourg

Hermann-Dietrich-Str. 4
D-77694 Kehl

Die Kanzlei AVIRA ist unter anderem auch auf Insolvenzrecht spezialisiert.

Des weiteren:
http://www.firma-ausland.de/franzinso.htm

WICHTIG zu wissen:
In Frankreich kann der Insolvenzantrag mangels Masse abgelehnt werden. Eine Null-Lösung wie in Deutschland gibt es nicht.
UND:
Das Gericht informiert alle Gläubiger über den neuen französischen Wohnsitz des Schuldners.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

  • Es muss sichergestellt sein, dass Ihr Fall einem Insolvenzverfahren unterliegt, gleichgültig, ob Sie normaler Verbraucher, Freiberufler, Einzelunternehmer oder in Haftung genommener Geschäftsführer einer GmbH sind oder waren.
  • Ihr Lebensmittelpunkt muss in dem Land liegen, in welchem Sie den Insolvenzantrag stellen.
  • Die Wohnsitznahme sollte rechtzeitig erfolgen (ca. 6 Monate vor Verfahrenseröffnung), um eine Abweisung durch das Gericht zu vermeiden.
  • Hüten Sie sich davor, einen ausländischen Wohnsitz vorzutäuschen. Die Gerichte überprüfen das durch Vorlage von Energie- und Telefonrechnungen und so weiter. 
  • In den Monaten vor der Verfahrenseröffnung dürfen keine willkürlich hohen Schulden gemacht worden sein.

Welche Schulden können abgewickelt werden?
Alle privaten und geschäftlichen Schulden wie

  • Ratenkredite
  • sonstige Kredite aller Art
  • Mietschulden
  • GmbH-Verbindlichkeiten
  • Steuerrückstände
  • usw.

WICHTIG:
Zwar kennt man in Frankreich überhaupt keine Wohlverhaltensphase, dafür gibt es aber einen anderen Rechtsgrundsatz, der wiederum in Deutschland unbekannt ist, der jedoch auch die Moralität des Schuldners prüfen soll: der „gute Glaube“.
Dabei werden seitens des französischen Staatsanwalts (!) Erkundigungen über den Schuldner eingeholt. Gegebenenfalls kann auch der Gläubiger Tatsachen vortragen, die geeignet sein können, die Restschuldbefreiung zu verweigern!

Wie hoch sind die Kosten?
Das hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Die Verfahrenskosten sind von Land zu Land verschieden und können sich nach Höhe der Schuldsumme und Anzahl der Gläubiger richten. In Frankreich z.B., das den „Privat-Konkurs“ schon 1985 eingeführt hat (Deutschland erst 1999), fallen keine Gerichtskosten an. Der Insolvenzverwalter (Liquidator) bekommt pauschal 2.287 Euro, bei vereinfachtem Verfahren ein Drittel weniger. Ansonsten können die Gerichtskosten rund 1.000 Euro bei bis zu 10 Gläubigern betragen und bis auf 5.000 Euro bei bis zu 100 Gläubigern steigen.
Dazu kommen die Gebühren für den Rechtsanwalt, auf den Sie nicht verzichten können. Eine kontaktierte Kanzlei stellte 1.500 Euro in Rechnung und leistete dafür folgendes:
Ca. 3-stündige Beratung zur Durchführung der EU-Insolvenz vor Aufnahme des Verfahrens.
Abklärung der individuellen Situation mit Details zur glaubhaften Durchführung des Insolvenzverfahrens.
Vorschläge zur eventuellen Sicherung von noch bestehendem bzw. zukünftigem Vermögen.
Gegebenenfalls können Vorschläge gemacht werden, wie die bisherige geschäftliche Tätigkeit während des Verfahrens fortgeführt werden kann.
Offizielle Verlegung des Hauptwohnsitzes nach Frankreich nach Maßgabe der Kriterien der französischen Gerichte. Mietkosten 100-500 Euro monatlich während der Dauer des Verfahrens. Nebenwohnsitz und Arbeitsstelle in Deutschland kann ggf. beibehalten werden.
Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch zweisprachigen Rechtsanwalt.
Betreuung und Begleitung bei allen Gängen zu Gerichten und Ämtern.
Nach Beendigung des Verfahrens Rückverlegung des Hauptwohnsitzes nach Deutschland, falls gewünscht.
Betreuung und Begleitung bei allen Phasen der Legitimierung der EU-Insolvenz vor deutschen Gerichten und Ämtern.
Löschung aus Schuldnerverzeichnis und SCHUFA.

WICHTIG:
Eine tatsächliche Verlagerung des Lebensmittelpunktes in das jeweilige Zielland ist angeraten, um sich nicht des Verdachts der Vollstreckungsvereitelung und der Gläubigerschädigung auszusetzen! Dies hätte nicht nur strafrechtliche Konsequenzen in Deutschland, sondern würde auch die Legitimierung der Restschuldbefreiung verhindern.

WEITERLESEN: Entschuldung via Österreich
WEITERLESEN: Entschuldung via Großbritannien
WEITERLESEN: Vorsicht! Unseriöse Dienstleister
WEITERLESEN: Entschuldung in 3 Monaten


Jeden Tag Reicher

Footer