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Gute Schulden - schlechte Schulden


Schulden machen ist nicht schwer - Schuldner sein dagegen sehr

Nicht viel auf der Welt geht leichter, als Schulden zu machen. Aber wenn das Geld knapp wird, hilft es nicht, philosophisch zu werden – oder sentimental. Es wird keine gute Fee erscheinen und Ihnen drei Wünsche erfüllen. Und Sterntaler werden auch nicht vom Himmel regnen, egal was für ein guter Mensch Sie auch sein mögen.

Ebenso hilft es nicht, Vogel-Strauß-Politik an den Tag zu legen. Die Augen vor den Problemen zu verschließen, bringt nichts – im Gegenteil. Alles wird schlimmer, die Schulden steigen unaufhörlich weiter. Zinsen kennen kein Mitgefühl.

Es hilft genauso wenig, auf die anderen zu schimpfen und sie für Ihre Misere verantwortlich zu machen. Auch wenn es stimmen mag, dass der Kreditvermittler oder der Versicherungsvertreter oder der Anlageberater oder der Autoverkäufer Ihnen was „aufgeschwatzt“ hat.

Und mit dem Schicksal zu hadern, das Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Scheidung beschert hat, ist ohnehin müßig. Es kommen auch wieder bessere Zeiten, vorausgesetzt man tut etwas dafür.

Legen Sie keine Rechnungen und Mahnungen ungeöffnet in die Schublade. Schauen Sie den Tatsachen ins Gesicht, nur dann haben Sie reelle Chancen, sich selbst zu sanieren. Erfolgreiche Strategien gibt es jede Menge – ich zeige sie Ihnen. Das Motivierende daran ist: Viele haben es vor Ihnen schon geschafft. Und Sie können das auch! 

Wenn Sie Ihre Schulden ehrlich abbauen, niemand etwas schuldig bleiben wollen, dann haben Sie vier Felder zu beackern:

  1. Sie müssen eine ehrliche Bestandaufnahme machen
  2. Sie müssen mehr Einnahmen erzielen
  3. Sie müssen Ihre Ausgaben reduzieren
  4. Sie müssen neue Konditionen mit Ihren Gläubigern aushandeln
Wenn Sie sich jetzt nicht ändern, werden Sie arm, einsam, süchtig und vielleicht auch kriminell!

Gute Schulden - schlechte Schulden
Man hört gemeinhin fast nichts von einer Unterscheidung in gute und schlechte Schulden. Darum möchte ich Ihnen ein paar kleine Denkanstöße mitgeben:

Für die Banken sind alle Schulden gut, ermöglichen sie ihnen doch in der Hauptsache solch glänzende Gewinne. Allenfalls die 3-4 Prozent Kredite, die nicht zu Ende bezahlt werden, sind schlecht.

So ähnlich sollte es auch der Verbraucher sehen: Er sollte sich nur Geld leihen, wenn sich damit ein Gewinn erzielen lässt. Dann sind Schulden „gut“. Daraus folgt, dass sie „schlecht“ sind, wenn sich ein Wertverlust einstellt.

Beispiel:
Sie kaufen sich stolz ein neues Auto. Doch vom ersten Tag an wird die gekaufte Sache weniger wert. Sie müssen aber den vollen Preis zurückzahlen, plus Zinsen. Sie haben nichts gewonnen. An dem Tag, an welchem Sie die letzte Rate zahlen, hat das Fahrzeug nur noch einen Bruchteil seines ursprünglichen Wertes. Und so ist es mit allen Konsumentenkrediten. Schlechte Schulden aus meiner Sicht!

Kaufen Sie sich aber günstig ein Grundstück oder ein Haus, hat die Immobilie am Tag der letzten Rate in der Regel nicht nur immer noch den damaligen Wert, sondern ist meistens sogar noch wertvoller. Gute Schulden aus meiner Sicht!

Schulden sind also dann nicht zwangsläufig negativ zu bewerten, wenn sie langfristig Ihre Vermögensbilanz erhöhen. In diesem Sinne kann man auch Ausbildungsschulden betrachten. Durch eine qualifiziertere Ausbildung erhöhen Sie Ihre Einkommenschancen (oder die Ihrer Kinder) dauerhaft und nachhaltig. Da ist die Bafög-Rückzahlung das kleinere Übel.
Man könnte noch viele Beispiele hier anbringen, was ich mir aber erspare, da das Prinzip klar sein dürfte.

Und was ist mit Darlehen, die einem geschäftlichen Zweck dienen, einer Unternehmensgründung, einer Geschäftseröffnung und so weiter? Das ist ein Kapitel für sich, denn im Wirtschaftsleben spielen Kredite eine ganz andere Rolle als im Privathaushalt. Es geht quasi nicht ohne. Dazu kommen noch steuerliche und viele andere Aspekte – kurz, die Erörterung würde hier zu weit führen. Tendenziell sind unternehmerisch veranlasste Schulden gut wegen der Hebelwirkung: Sie arbeiten mit anderer Leute Geld, um mehr Geld zu verdienen.

Die Zahl, die vor neuen Schulden bewahrt
Sie haben sich diese Website besucht und lesen darin. Daraus schließe ich, dass Sie höchstwahrscheinlich ein Problem haben, ein Schuldenproblem.

Dieses Problem haben Sie nicht erst seit gestern. Schon viele Jahre lang, nehme ich an. Schulden machen war nicht schwer, Schulden haben jetzt aber umso mehr.

Sie wären gerne Ihre Schulden wieder los. Und Sie wären sicher gerne dagegen gefeit, nie mehr so leichtfertig welche aufzunehmen. Das lässt sich arrangieren. Schauen Sie, wie ich es gemacht habe:

Ich war – bedingt durch Scheidung und berufliche Probleme – einst in derselben Situation, also überschuldet.

Damit mir dieses nie wieder passieren sollte, habe ich eines Tages mal alle Zinsen zusammengerechnet, die ich in all den Jahren zu zahlen hatte für Kredite, Überziehungen, Leasing, Finanzierungen usw. Ich habe einen guten halben Tag alles zusammengetragen, so gut es ging. Wo keine Unterlagen mehr vorhanden waren, habe ich realistisch geschätzt.

Das Ergebnis war erschreckend. Heraus kam eine fast sechsstellige Summe in Euro (inklusive Kosten wie Mahngebühren, Auslagen, Säumniszuschläge, Bearbeitungsgebühren, Rechtsanwaltshonorare, Gerichtskosten usw.).

Was hätte ich mir mit diesem Geld nicht alles leisten können!

Wenn Sie eine starke Motivation brauchen, die Sie vor neuem Schuldenmachen bewahrt, dann nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit, sichten Ihre Unterlagen der letzten Jahre und addieren Zinsen und Kosten. Die Summe, die Sie schließlich erhalten, schreiben Sie auf einen Zettel und hängen ihn gut sichtbar auf – am Badspiegel, am Computer, im Auto. Als Mahnung, nie mehr so viel sauer verdientes Geld zum Fenster rauszuwerfen.

Das ist die Zahl, die vor neuen Schulden bewahrt!
Dem an anderer Stelle erwähnten, hoch verschuldeten schweizer Boxweltmeister Stefan Angehrn gab ein befreundeter Multimillionär einst als Rat mit auf den Weg, täglich den genauen Stand seines Kontos zu wissen. Auch das ist eine Zahl, die Sie vor neuen Schulden bewahren kann.


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