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So erkennt man unseriöse Dienstleister

Auf einen Dienstleister sind Sie nicht zwingend angewiesen, weil Sie bei entsprechender Eigeninitiative und Energie auch selbst einen im Grenzgebiet ansässigen Anwalt ausfindig machen können, der mit Ihnen Deutsch spricht und der im Insolvenzrecht spezialisiert ist (z.B. im Elsass, in Luxemburg, im belgischen Eupen-Malmedy-Gebiet (90% deutschsprachig!), in Holland und Dänemark – von Österreich ganz zu schweigen).

Im Internet und in überregionalen Zeitungen wie FAZ, Süddeutsche, Die Welt, finden sich auch Angebote von Dienstleistern, die 10.000 Euro Honorar verlangen, Verfahrenskosten noch nicht mitgerechnet. Dies kann eventuell unangemessen zu sein und sollte mit Vorsicht behandelt werden. Es gibt durchaus Vermittler und Dienstleister, die die Notlage von Schuldnern nur zur eigenen Bereicherung ausnutzen wollen.

Im Sektor EU-Insolvenz tummeln sich inzwischen viele unseriöse Vermittler am Markt, die gar keine reelle Dienstleistung anbieten, sondern verschuldete Privatpersonen und Firmen nur noch einmal abzocken wollen. Behandeln Sie unbekannte Angebote mit gesundem Misstrauen. An folgenden Parametern kann man schwarze Schafe erkennen:

  • Unklare Aussagen
  • Unklare Adresse – Versteckt sich der Anbieter hinter einer Telefon- oder Faxnummer?
  • Falsche Versprechungen und Erfolgsgarantien: Nicht jedem Deutschen kann durch eine EU-Insolvenz geholfen werden, vor allem kaum kleinen Privatschuldnern. Sie ist eher etwas für Selbstständige und Freiberufler.
  • Besonders billige Festpreise
  • Anstiftung zu illegalen Handlungen, z.B. Scheinwohnsitznahme im Ausland.

Was unseriöse Dienstleister verschweigen
Was auf den vorherigen Seiten über die Entschuldung im EU-Ausland gesagt wurde, hat seine Richtigkeit. Es gibt jedoch auch ein großes ABER:

So leicht, wie es sich anhört, ist es nun doch nicht. Ganz so einfach entkommt man seinen Gläubigern heute nicht mehr. Denn einerseits wurde die Zwangsvollstreckung innerhalb der EU vereinheitlicht und vereinfacht, so dass Maßnahmen, Schulden auch jenseits deutscher Grenzen einzutreiben, leichter durchzuführen sind.

Andererseits schauen die ausländischen Gerichte heute auch ganz genau hin, wie es mit den tatsächlichen Lebensumständen und dem wirklichen Lebensmittelpunkt des Schuldners aussieht. In Großbritannien muss der Hauptwohnsitz mindestens schon sechs Monate vor Beantragung der Privatinsolvenz existiert haben. Die Richter lassen sich das nachweisen. Kann man Mietzahlungen noch fingieren, sieht es mit Verbrauchsrechnungen für Strom, Gas, Wasser schon ganz anders aus.

Der Nachweis muss lückenlos sein. Und wenn man Frau und Kinder hat, kann sich das Gericht auch für deren Aufenthaltsort interessieren. Lebt die Ehefrau mit im ausländischen Haushalt des Schuldners oder weiterhin in Deutschland? Wo sind die Kinder eingeschult? So einfach wie früher ist es also nicht mehr. Der Lebensmittelpunkt muss tatsächlich und nicht nur scheinbar verlegt worden sein.

Und drittens verschweigen unseriöse Insolvenz-Agenturen und Sanierungsberater allzu gerne das strafrechtliche Risiko. Ja, es droht dem Schuldner nämlich unter Umständen ein Strafverfahren wegen Gläubigerbetruges! (Und den Insolvenzberatern eines wegen Beihilfe zum Gläubigerbetrug; die ersten hat es schon erwischt)

Wenn man dem Schuldner nachweisen kann, dass er seinen Gläubigern in Deutschland nur vorgegaukelt hatte, dass er im Ausland lebt, wird nicht nur das ausländische Insolvenzverfahren nicht anerkannt (wodurch die Restschuldbefreiung futsch ist und der Schuldner für seine Schulden immer noch aufkommen muss), sondern der Schuldner hat Tausende von Euro für unseriöse Dienstleister zum Fenster hinaus geworfen. Von den Kosten für die doppelte Haushaltsführung, Reisekosten etc. ganz zu schweigen.

Was viele nicht wissen:
Nicht nur der Schuldner kann einen Insolvenzantrag stellen, sondern auch der Gläubiger.
Wenn ein Gläubiger nun festgestellt hat, dass sein Schuldner sich ins Ausland abgesetzt hat, kann er, wenn er clever und schnell ist, den Insolvenzantrag bei einem deutschen Insolvenzgericht stellen. Mit diesem Schachzug ist das ausländische Insolvenzgericht nicht mehr zuständig. So will es das EU-Recht.

Wer muss das Urteil über die Restschuldschuldbefreiung anerkennen?
Ein Insolvenzgericht entscheidet zwar über die Restschuld-befreiung, aber die Gläubiger müssen es anerkennen. Dazu verpflichtet sie eigentlich die zuvor erwähnte Verordnung des Europäischen Rates und der Beschluss des Bundesgerichtshofes.

ABER: Wenn der bzw. die Gläubiger Vorspielung falscher Tatsachen und somit Betrug nachweisen können, müssen Sie das keineswegs. Auch das verschweigen viele Entschuldungshelfer.

Viele Gläubiger wissen sich heutzutage nicht nur zu wehren, sie können Schuldnern durch ein Strafverfahren sogar mehr Probleme machen, als sie zuvor hatten!

Aber es gibt eine rechtssichere Lösung. Lesen Sie hier weiter:


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