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Das Regelinsolvenzverfahren

Für wen geeignet?

Für alle, die das Verbraucher-Insolvenz-Verfahren nicht durchführen dürfen:

  • private Schuldner mit 20 und mehr Gläubigern
  • Freiberufler
  • Selbstständige
  • ehemalige Selbstständige
  • juristische Personen
  • Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit
  • nicht rechtsfähige Vereine
  • etc.

Voraussetzungen?

Es muss ein Insolventgrund vorliegen wie z.B.

  • Überschuldung
  • Zahlungsunfähigkeit
  • drohende Zahlungsunfähigkeit

Wer stellt Insolvenzantrag?

Anders als im Verbraucherinsolvenzverfahren können im Regelinsolvenzverfahren sowohl Schuldner als auch einer der Gläubiger Insolvenzantrag stellen.

Was geschieht dann?

Zuerst muss das Gericht dafür Sorge tragen, dass eventuell noch vorhandenes Vermögen im Interesse aller Gläubiger gesichert wird. Dies geschieht durch ein allgemeines Verfügungsgebot und durch Einstellung bzw. Verbot eventueller Zwangsvollstreckungsmaßnahmen.

Sodann wird ein Insolvenzverwalter (meist ein Rechtsanwalt) bestellt, der die Vermögenslage des Schuldners begutachtet.

Wenn sein Bericht vorliegt, entscheidet das Gericht über die weitere Vorgehensweise.

Was ist mit den Verfahrenskosten?

Seit der Gesetzesänderung vom 1.12.2001 ist es nicht mehr Voraussetzung, dass genügend Insolvenzmasse vorhanden sein muss, um die Verfahrenskosten zu decken. Vielmehr ist jetzt auch im Regelinsolvenzverfahren eine Stundung der Verfahrenskosten für den Schuldner vorgesehen.
Die Rechtsberatung kann aber nicht bei Schuldnerberatungsstellen durchgeführt werden, da es diesen gesetzlich verwehrt und nur Rechtsanwälten erlaubt ist. Es empfiehlt sich, einen auf Insolvenzrecht spezialisierten Anwalt zu wählen.

Der Schuldner kann sich aber bei seinem Amtsgericht einen Beratungshilfeschein besorgen, so dass die Staatskasse die Kosten für die Beratung übernimmt und nur eine Selbstbeteiligung von 10 Euro anfällt.
Nicht nur Existenzgründern, sondern auch gestandenen Unternehmern kann Insolvenz drohen. Allzu oft werden die Probleme verdrängt, verschleppt oder nicht objektiv wahrgenommen. Es ist aber äußerst wichtig, sich zu informieren, welche Chancen ein Insolvenzverfahren bietet, wieder schuldenfrei zu werden. Fachliche Beratung und Begleitung gibt es unter anderem bei Ihrer IHK oder von 
www.anwalt-insolvenzberatung.de

Gibt es Restschuldbefreiung?

Auch das Regelinsolvenzverfahren sieht eine Restschuldbefreiung für den Schuldner über einen Schuldenbereinigungsplan vor.

ACHTUNG:
Ganz wichtig ist, dass der Selbstständige seine Tätigkeit trotz Insolvenz fortsetzen darf. Dabei wird mit Eröffnung des Verfahrens das Vermögen des Selbstständigen/Freiberuflers in zwei Abschnitte eingeteilt. Das vor der Eröffnung vorhandene Vermögen unterliegt dem Insolvenzverfahren, das danach erzielte neue Vermögen nur noch den pfändbaren Anteilen des Nettoeinkommens.

ACHTUNG:
Neue Verbindlichkeiten, die nach der Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens aufgenommen, aber wieder nicht bezahlt werden, führen zu ernsten Konsequenzen: Die Restschuldbefreiung wird ver- und die selbstständige Tätigkeit untersagt wegen Unzuverlässigkeit (!), weil der strenge Grundsatz der Redlichkeit nicht erfüllt ist.

Schuldnerlisten

Schuldner, die die Eröffnung eines Regelinsolvenzverfahrens beantragen, werden in die Schuldnerliste ihres Amtsgerichts eingetragen – und damit dann auch in die SCHUFA und andere Wirtschaftsauskunfteien. Aber nicht nur dort sind Sie vermerkt, sondern Sie stehen ebenso weltweit abrufbar im Internet am Pranger:
www.insolnet.de
www.indat.info/sucheverfahren.htm

Insolvenzordnung

Die 359 Paragraphen der Insolvenzordnung (InsO) können Sie im Internet kostenlos hier nachlesen:
http://www.insolvenzrecht.info/insolvenzordnung.htm

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